Devisenbericht
Euro klettert auf neues Hoch zum britischen Pfund

Der Euro hat am Donnerstag gegenüber dem britischen Pfund den höchsten Stand seit April erreicht. Das Pfund Sterling gab auch zum Dollar nach, belastet von Spekulationen, dass die Bank of England ihren Einlagensatz für Banken reduziert und ihr Wertpapierkaufprogramm ausweitet.

HB FRANKFURT. Zudem berichtete die Zeitung Daily Telegraph, die Notenbank habe Volkswirte nächste Woche zu einer Krisensitzung geladen. Das Pfund rutschte in der Spitze 1,5 Prozent ab auf 91,53 Pence je Euro und notierte damit so schwach wie seit gut fünf Monaten nicht mehr. Die Commerzbank sieht die britische Währung bis Jahresende sogar auf 94 Pence je Euro fallen. Die Analysten begründeten ihre Einschätzung mit Äußerungen von Notenbankchef Mervyn King, der den Kursverfall des Pfunds in einem Zeitungsinterview als "sehr hilfreich" bezeichnet hatte. Zum Dollar notierte das Pfund 1,5 Prozent leichter bei 1,61 Dollar.

Der Dollar holte anfängliche Verluste gegenüber dem Euro wieder auf. Zunächst hatten gute Daten zum Geschäftsklima in Deutschland und zum Arbeitsmarkt in den USA den Risikoappetit der Anleger angetrieben und die Attraktivität des Greenbacks geschmälert. Nach überraschend schwachen Daten zum US-Häusermarkt erholte sich die US-Währung jedoch wieder und notierte kaum verändert bei 1,4728 Dollar.

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