Devisenbericht
Euro klettert auf Rekordhoch zum britischen Pfund

Der Euro hat gestern gegenüber dem britischen Pfund zeitweise um 0,7 Prozent auf 79,730 Pence zugelegt und damit ein neues Rekordhoch erreicht. Grund waren die gestiegene Inflation im Euro-Raum, die Spekulationen auf eine Zinssenkung durch die EZB dämpften. Zum anderen belasteten Daten vom Immobilienmarkt die britische Währung.

HB FRANKFURT. Die Eigenheimpreise in England und Wales sind den sechsten Monat in Folge gefallen. Die Marktentwicklung könnte nach Ansicht der britischen Bank Barclays die Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe beeinträchtigen und somit den Druck auf die Bank of England erhöhen, den Leitzins zu senken.

Gegenüber dem Dollar zog der Euro 0,4 Prozent an und kostete 1,5865 Dollar. Die Aufwärtsbewegung der europäischen Einheitswährung beschleunigte sich, nachdem der Euro die Schwelle von 1,5850 Dollar überstiegen hatte. Auf diesem Niveau wurden laut Händlern automatische Verkaufsorders für den Dollar ausgelöst.

Größter Verlierer im Korb der 17 wichtigsten Währungen war der neuseeländische Dollar. Der Markt rechnet mit einer Senkung des Leitzinses, nachdem das Geschäftsvertrauen auf dem Inselstaat auf ein 17-Jahrestief gefallen ist. Zum Euro verlor der Neuseeland-Dollar 1,7 Prozent auf 2,0143 je Euro.

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