Devisenbericht
Euro klettert auf Rekordhoch zum britischen Pfund

Der Euro hat am Montag ein neues Rekordhoch zum britischen Pfund erreicht. In der Spitze kletterte die europäische Gemeinschaftswährung um ein Prozent auf 81,388 Pence. Am Nachmittag kostete ein Euro rund 81 Pence. Druck auf das Pfund brachten Äußerungen des britischen Finanzministers.

HB FRANKFURT. In einem Zeitungsinterview sagte Alistair Darling, sein Land befinde sich „in der wohl schwierigsten wirtschaftlichen Lage der letzten 60 Jahre“. Neue Negativnachrichten vom Immobilienmarkt bestärkten die Besorgnis zur britischen Konjunktur: In England und Wales fielen die Häuserpreise dem Marktforscher Hometrack zufolge im August um 5,3 Prozent auf durchschnittlich 167 000 Pfund – das war der stärkste Rückgang seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 2001. Die Bank of England teilte mit, die Zahl der Hypothekenzusagen sei im Juli auf das niedrigste Niveau seit 1999 abgesackt. Devisenstratege Martin McMahon von Credit Suisse in Zürich geht davon aus, dass eine Zinssenkung der britischen Notenbank nur noch eine Frage der Zeit ist. Derzeit hat Großbritannien einen Leitzins von fünf Prozent.

Zur US-Währung verlor der Euro 0,5 Prozent auf 1,4604 Dollar. Händler rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer Ratssitzung am Donnerstag die Konjunkturprognosen senken wird.

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