Devisenbericht
Euro klettert über 1,43 Dollar

Der Euro hat am Donnerstag den dritten Tag in Folge an Wert gewonnen und wurde zeitweise über der Marke von 1,43 Dollar gehandelt. Den Auftrieb brachten erfreuliche Konjunkturdaten. Sowohl Deutschland als auch Frankreich überraschten mit leicht steigenden Bruttoinlandsprodukten im zweiten Quartal.

HB FRANKFURT. Die Wirtschaftskraft der Euro-Zone insgesamt nahm zwar 0,1 Prozent ab, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Volkswirte hatten allerdings mit einem fünfmal so starken Rückgang gerechnet. Am Nachmittag notierte der Euro 0,7 Prozent höher bei 1,4281 Dollar.

Aufwärts zum Dollar ging es auch für das Pfund Sterling. Großbritanniens Währung legte 0,6 Prozent zu auf 1,6577 Dollar. Für Kauforders sorgte auch hier die Hoffnung, dass der schlimmste Teil der Rezession überstanden ist. Erfreuliche Nachrichten gab es zudem vom britischen Versicherer Prudential. Seit dem Jahresbeginn hat das britische Pfund mehr als elf Prozent zum Dollar zugelegt. Zum Euro notierte Sterling kaum verändert bei 86,18 Pence.

Nach schwächer als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA (siehe Bonds) zog auch Japans Yen zum Dollar an. Am Nachmittag war er 0,7 Prozent fester bei 95,41 je Dollar. Zuvor hatte der Dollar bei diesem Währungspaar Oberwasser.

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