Devisenbericht
Euro klettert zeitweise über 1,47 Dollar

Der Euro hat sich am Donnerstag auf eine Berg- und Talfahrt zum Dollar begeben. Zunächst setzte er seine Rally mit einem Kursplus von 2,1 Prozent fort und eroberte das Niveau von 1,47 Dollar. Devisenhändler spekulierten darauf, dass die faktische Nullzins-Politik in den USA zu Mittelabflüssen aus dem Land führen wird.

HB FRANKFURT. Auch nahmen Konjunktursorgen zu, da die Fed fast keinen zinspolitischen Handlungsspielraum mehr hat, um die Rezession abzumildern. Später gab der Euro einen Großteil seines Kursgewinns wieder ab. Ein Index für die Konjunktur im Großraum Philadelphia fiel weniger schlecht aus als befürchtet.

Das Pfund Sterling rutschte bis zu drei Prozent zum Euro ab und notierte zeitweise beim neuen Rekordtief von 95,57 Pence, weil Anleger auf eine Nullzinspolitik der britischen Notenbank spekulieren. Experten sehen das Währungspaar auf eine Parität beim Wechselkurs zusteuern. Der Yen fiel 2,1 Prozent zum Euro und zwei Prozent zum Dollar. Finanzminister Shoichi Nakagawa erklärte vor der heutigen Leitzinsentscheidung, Japan habe die Mittel, um die Aufwertung des Yen zu begrenzen. Zum Dollar hat der Yen seit Mitte August 20 Prozent zugelegt. Dies belastet die Bilanzen von Japans Exporteuren. Da sie in Yen geführt werden, sinkt der Wert der Auslandsumsätze.

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