Devisenbericht
Euro-Kurs sinkt auf 1,55 Dollar

Der Euro hat seine Abwärtsbewegung der vergangenen Handelstage fortgesetzt und am Donnerstag die Marke von 1,55 Dollar ins Visier genommen. Druck auf den Wechselkurs brachten deutliche Signale der US-Notenbank für höhere Leitzinsen, die den Dollar für Anleger attraktiver machen würden.

HB FRANKFURT. Zudem fielen Daten zur US-Konjunktur besser aus als am Markt erwartet. Sollten sich Inflation und Inflationserwartungen weiter verschlechtern, würden die Währungshüter ihre Geldpolitik voraussichtlich straffen, erklärte Richard Fisher, Präsident der Federal Reserve Bank Dallas. Der Umschwung im geldpolitischen Kurs der Fed dürfte eher früher als später kommen, sagte er, selbst bei einer schwachen Konjunktur. Im ersten Quartal wuchs die amerikanische Wirtschaft um die Hälfte stärker als zunächst geschätzt. Revidierte Daten des Wirtschaftsministeriums zeigten ein Plus von 0,9 Prozent.

Der Euro gab 0,7 Prozent nach und notierte im Tagestief bei 1,5522 Dollar. Von seinem Rekordhoch aus dem April hat er sich damit fast fünf US-Cent entfernt. Der Dollar erholte sich gestern auch gegenüber den meisten anderen wichtigen Weltwährungen. Zum Schweizer Franken zog er 0,9 Prozent an, zum japanischen Yen stieg er 0,5 Prozent und zum britischen Pfund legte er 0,3 Prozent zu.

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