Devisenbericht
Euro legt gegenüber Dollar zu

Der Euro hat Donnerstag von einer Reihe positiver Konjunkturdaten profitiert. So war die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Mai überraschend kaum gestiegen und im Euro-Raum kletterten Geschäftsklima und Verbrauchervertrauen auf den höchsten Wert seit September.

HB FRANKFURT. Zum Dollar legte die Gemeinschaftswährung bis zum Nachmittag 0,7 Prozent zu auf 1,3920 Dollar. Hier wirkten sich auch die überraschend hohen Neuaufträge für langlebige Güter in den USA aus. Eine Entspannung in den USA drückt derzeit den Dollar, da sie dortige Investoren zu Engagements in anderen Währungen ermutigt.

Zum Pfund legte der Euro 0,7 Prozent zu auf 87,31 Pence. Hier belasteten Aussagen von David Blanchflower, dem scheidenden Mitglied des geldpolitischen Rats der Notenbank. Dieser äußerte Zweifel, dass die Wirtschaft Großbritanniens dieses oder nächstes Jahr wachsen wird. Damit widerspricht er dem Schatzkanzler Alistair Darling, der für 2010 ein Plus von einem Prozent prognostiziert.

Der Yen gehörte zu den schwächsten Währungen. Zum Euro rutschte er 2,2 Prozent ab auf 134,70 Yen. Dem Finanzministerium zufolge kauften japanische Anleger vergangene Woche netto so viele ausländische Anleihen wie zuletzt vor einem Monat - und genau wie beim Dollar wird spekuliert, dass diese Auslands-Investments den Yen belasten.

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