Devisenbericht
Euro legt nach guten Daten zu

Weitere Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung haben am Donnerstag dem Euro gegenüber dem Dollar Kursgewinne beschert.

HB FRANKFURT. Zunächst hatten die guten Zahlen von Alcoa den Aktienmarkt beflügelt und den Risikoappetit der Anleger wieder angeregt. Das macht den Dollar, der von vielen Investoren als sicherer Hafen in Krisenzeiten angesehen wird, weniger attraktiv. Zudem ist die deutsche Industrieproduktion im August gestiegen, und in der vergangenen Woche ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosengeld in den USA stärker als erwartet zurück. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die Leitzinsen auf einem Rekordtief zu belassen, beeinflusste den Eurokurs dagegen kaum. Am Nachmittag notierte die Gemeinschaftswährung 0,3 Prozent fester bei 1,4735 Dollar.

Das britische Pfund holte anfängliche Verluste zum Euro auf und wurde bei 91,77 Pence je Euro etwas fester gehandelt. Die Bank of England hatte ihren Leitzinssatz ebenfalls auf einem Rekordtief belassen und auch das Volumen ihres Wertpapierkaufprogramms von 175 Mrd. Pfund nicht geändert.

Mit Abstand bester Performer unter den wichtigsten Währungen war der australische Dollar, der zum Euro 0,9 Prozent zulegte und damit 1,6334 Euro kostete. Ein Anstieg der Beschäftigung in Australien trieb den Kurs der Währung an.

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