Devisenbericht
Euro legt nach schwachen US-Daten zu

Der Euro hat zum Dollar am Montag wieder an Boden gewonnen. Die europäische Gemeinschaftswährung legte bis zum späten Nachmittag 0,9 Prozent auf 1,2652 Dollar zu. Druck auf den Greenback brachten negative Konjunkturdaten aus den USA.

So war der Empire State Index für das verarbeitende Gewerbe im Großraum New York im November auf ein Rekordtief gefallen. Volkswirte gehen davon aus, dass die Rezession in den USA bis ins nächste Jahr andauern wird. Das ergab eine Umfrage von National Association Business Economics.

Zum Yen pendelte der Euro bei 122,37 Yen um das Niveau vom Freitag. Japan ist jüngsten Konjunkturdaten zufolge inzwischen ebenfalls in die Rezession gerutscht. Allerdings geht Bank of New York Mellon davon aus, dass die schwache globale Konjunktur die USA stärker trifft als Japan. Zum Dollar gewann der Yen 0,4 Prozent. Die Royal Bank of Scotland sieht die japanische Währung angesichts der schlechten Nachrichten weiter im Aufwind. Denn bei einer steigenden Risikoaversion lösen Anleger so genannte Carry Trades auf, bei denen sie mit Krediten in Niedrigzinswährungen wie dem Yen auf höher rentierliche Anlageformen setzten.

Der russische Rubel verlor zum Euro 0,5 Prozent auf 34,68 Rubel. Der sinkende Ölpreis sowie sie schlechte Stimmung für russische Aktien belasteten Russlands Währung.

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