Devisenbericht
Euro legt zum US-Dollar deutlich zu

Der Euro hat am Dienstag zum Dollar kräftige Kursgewinne verzeichnet. Er überwand die Marke von 1,40 Dollar und wurde am Nachmittag zu 1,4020 Dollar gehandelt. Devisenstrategen zufolge sorgen sich Marktteilnehmer, dass die US-Notenbank Fed auf der Sitzung des Offenmarktausschusses die Erwartungen des Marktes auf eine Zinserhöhung dämpfen wird.

HB FRANKFURT. An den Fed Funds Futures lässt sich dies bereits ablesen. Die Zinsterminkontrakte preisen derzeit eine Wahrscheinlichkeit von nur 40 Prozent ein, dass der Leitzins bis Dezember mindestens einen viertel Prozentpunkt erhöht wird. Vor einer Woche wurde die Wahrscheinlichkeit noch bei 49 Prozent gesehen.

Das Pfund verlor zum Euro 1,2 Prozent auf 85,81 Pence. Belastet wurde der Wechselkurs von Äußerungen der Bank of England. Chefvolkswirt Spencer Dale erklärte, eine schwächere Währung dürfte die Konjunktur anschieben. Auf Dreimonatssicht liegt das Pfund allerdings zum Euro neun Prozent im Plus, angetrieben von Anzeichen für ein nahes Ende der Rezession in Großbritannien.

Stärkster Verlierer unter den 16 wichtigsten Weltwährungen war der südkoreanische Won. Nach Berichten über angekündigte Militärmanöver Nordkoreas nahe der Ostküste gab Südkoreas Währung 2,4 Prozent zum Euro nach.

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