Devisenbericht
Euro legt zum Yen weiter zu

Der Euro hat seinen Aufwärtstrend zum Yen am Montag fortgesetzt. Dabei profitierte er von der Schwäche des Yen, der gegenüber allen anderen bedeutenden Währungen verlor. Unter Druck geriet Japans Währung aufgrund von Spekulationen, dass sich das Handelsdefizit des Inselstaates im Januar ausgeweitet habe.

HB FRANKFURT. Darüber hinaus belastete die Insolvenz des japanischen Finanzdienstleisters SFCG. Anleger befürchten weitere Pleiten und eine Verschärfung der Rezession. Am Montag kostete der Euro am Nachmittag 120,45 Yen, das waren 0,6 Prozent mehr als Ende vergangener Woche. Der Yen sei dabei, seinen Ruf als sicherer Hafen einzubüßen, sagte Devisenexperte Tsutomu Soma von Okasan Securities in Tokio.

Das britische Pfund legte zum Euro hingegen 1,2 Prozent zu. Damit wurde der Euro zu 87,81 Pence gehandelt. Die britische Währung profitierte vom zeitweise gestiegenen Risikoappetit der Anleger. Den Euro belasteten hingegen Aussagen EZB-Chef Jean-Claude Trichet. Laut Trichet gibt es im Euroraum Anzeichen für einen Rückgang der Kredite. Das angespannte Finanzsystem hemme eine wirtschaftliche Erholung. Zum US-Dollar verlor der Euro 0,4 Prozent auf 1,2778 je Euro.

Ungarn beließ unterdessen den Leitzins unverändert bei 9,5 Prozent. Der Forint kletterte 2,8 Prozent auf 295,36 je Euro.

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