Devisenbericht
Euro macht zum Dollar Boden gut

Der Euro ist zum Dollar fester in die neue Woche gestartet. Durch das Rettungspaket der US-Regierung nimmt die Attraktivität des Greenback als sicherer Hafen ab. Nach Bekanntgabe der Daten vom US-Hausmarkt legte der Euro weiter zu.

FRANKFURT. Der Euro zog um 1,8 Prozent auf 1,2809 Dollar je Euro an. Die Hauspreise sind im Oktober so stark gefallen wie nie zuvor. Selbst die schwachen Ifo-Zahlen konnten die Aufwärtsbewegung der europäischen Gemeinschaftswährung nicht bremsen. Das Hauptthema beim Euro-Dollar-Kurs sei derzeit die sogenannte Repatriierung von Geldern, erklärte Devisenstratege Martin McMahon von der Credit Suisse. Der Ifo-Index sei zwar schwach ausgefallen, aber bei so vielen schlechten Nachrichten sei das keine echte Neuigkeit.

Das britische Pfund legte zum Dollar zu, es rückte um 0,9 Prozent auf 1,5057 Dollar je Pfund vor. Ökonomen rechnen damit, dass Premierminister Gordon Brown ein Konjunkturprogramm von über 15 Mrd. Pfund (17,6 Mrd. Euro) bekannt geben wird.

Unter Druck stand hingegen der russische Rubel, der zum Euro nachgab. Die russische Zentralbank hat die Verteidigung der Landeswährung reduziert, nachdem diese in weniger als vier Monaten ein Viertel der russischen Devisenreserven gekostet hat.

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