Devisenbericht
Euro nähert sich der 1,32-Dollar-Marke

Nachdem die Gemeinschaftswährung im Vormittagshandel noch schwächelte, hat er sich im Tagesverlauf der Marke von 1,32 US-Dollar genähert. Er profitiere von der Entspannung in der Schuldenkrise, so Experten.
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FrankfurtDer Kurs des Euro ist am Dienstag gestiegen und hat sich wieder der Marke von 1,32 US-Dollar angenähert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3195 Dollar gehandelt. Im Vormittagshandel war der Euro noch zeitweise bis auf 1,3156 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am Mittag auf 1,3178 (Montag: 1,3160) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7588 (0,7599) Euro.

„Der Markt schaut jetzt auf die USA, wo sich im Haushaltsstreit eine Lösung abzeichnet“, sagte Devisenexperte Thomas Amend von HSBC Trinkaus. Laut Medienberichten sind sich Regierung und Opposition in Washington näher gekommen. Einigt sich der Kongress nicht bis zum Jahresende über ein Programm zur Verringerung des Defizits, steuern die USA im neuen Jahr auf die sogenannte Fiskalklippe zu. Das ist eine Kombination aus Steuererhöhungen und drastischen Ausgabenkürzungen, die dann automatisch wirksam werden. Das wird als Gift für die ohnehin schon schwache Konjunkturentwicklung gesehen.

„Der Eurokurs bewegt sich derzeit nur in einer engen Handelsspanne“, sagte Amend. In der letzten vollen Handelswoche des Jahres seien die Umsätze bereits stark gesunken. Der Euro profitiere von der anhaltenden Entspannung in der Euro-Schuldenkrise, sagte Amend. So sind die Risikoaufschläge für Eurokrisenländer wie Italien und Spanien am Dienstag erneut merklich gesunken. Spanien und Griechenland haben sich zudem problemlos am Geldmarkt refinanziert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81280 (Vortag: 0,81200) britische Pfund, 110,53 (110,39) japanische Yen und 1,2080 (1,2082) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1694,00 (1695,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 40 740,00 (40 620,00) Euro.

 
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisenbericht: Euro nähert sich der 1,32-Dollar-Marke"

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  • Wo ist da der Unterschied zum Dollar? Genau, die Schulden in EU sind niedriger absolut, oder?

  • Junge, Junge, was gibt das für einen Absturz.
    Der EURO baut sich nur auf endlosen Schuldenmilliarden auf.

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