Devisenbericht
Euro nähert sich Marke von 1,48 Dollar an

Der Euro hat am Donnerstag weiter zugelegt und sich der Marke von 1,48 Dollar genähert. Konjunkturdaten hellten die Stimmung am Finanzmarkt auf, so dass Anleger Gelder aus dem Dollar abzogen und verstärkt in Währungen mit höherer Verzinsung umschichteten.

HB FRANKFURT. Im August wurden in den USA so viele Neubauten begonnen wie seit neun Monaten nicht mehr, wobei besonders viele Mehrfamilienhäuser entstanden. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging entgegen den Erwartungen von Volkswirten leicht zurück. In Europa hat der Überschuss in der Handelsbilanz ein Fünfjahreshoch erreicht.

"Die Leute werden optimistischer und das macht sich beim Dollar bemerkbar", sagte Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzank. "Mit steigendem Risikoappetit und verbesserter Liquidität am Markt wird wieder mehr auf die Zinsabstände geschaut". Der Leitzins der US-Notenbank liegt bei null bis 0,25 Prozent, der EZB-Leitsatz bei einem Prozent.

Der Franken reagierte nur mit einem kurzfristigen Kursrückgang auf die Entscheidung der Schweizerischen Notenbank, den Leitzins von 0,25 Prozent beizubehalten. Im späten Handel lag der Kurs mit 1,5178 je Euro im Vortagesbereich. Die Währungshüter kündigten an, auch weiter einer Aufwertung des Franken entgegenwirken zu wollen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%