Devisenbericht
Euro nimmt Marke von 1,44 Dollar

Der Euro hat am Montag bei Kursen von knapp 1,44 Dollar ein neues Jahreshoch markiert. In der Spitze stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,4399 Dollar. Die guten Ergebnisse im Finanzsektor und die länderübergreifende Aufhellung bei den Daten aus der Industrie reduzierten die Nachfrage nach dem als sicherer Hafen in Krisenzeiten geltenden Dollar.

HBFRANKFURT. „Wir sehen eine fortgesetzte Dollarschwäche“, stellte der leitende Devisenstratege Nick Bennenbroek von Wells Fargo in New York fest. Unerwartet freundliche Konjunkturdaten aus dem verarbeitenden Gewerbe in Großbritannien ermöglichten ebenso wie der überraschende Gewinn der britischen Großbank HSBC die fortschreitende Erholung des britischen Pfunds. Im Tageshoch stieg es bis auf 84,63 Pence je Euro, bevor die Gemeinschaftswährung im Rahmen einer Gegenbewegung wieder Boden gut machen konnte. Zuletzt wurden 85,01 Pence je Euro gezahlt.

Auch zum Dollar konnte das britische Pfund weiter zulegen und erreichte mit einem Aufschlag von 1,4 Prozent bei 1,6948 Dollar den höchsten Stand seit rund neun Monaten. Die weiterhin zu deutlicher Stärke neigenden Börsen in Europa stützten das Pfund und stärkten nach Auskunft von Händlern die Risikotoleranz der Anleger am Devisenmarkt.

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