Devisenbericht
Euro notiert zum Dollar kaum verändert

Der Euro hat am Montag zum Dollar zeitweise 0,4 Prozent zugelegt, notierte am Nachmittag bei 1,5852 Dollar aber kaum verändert. Die US-Währung wurde zunächst von Spekulationen belastet, die am Donnerstag und Freitag anstehenden US-Daten zum Häusermarkt und Auftragseingang für langlebige Güter dürften eine weitere Abkühlung der Konjunktur signalisieren.

FRANKFURT. Die amerikanische Notenbank steckt in dem Zwiespalt zwischen Inflationsbekämpfung und Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur. Auftrieb erhielt der Greenback durch das besser als erwartet ausgefallene Ergebnis der Bank of America.

Der russische Rubel wurde bei 36,8441 je Euro gehandelt, der Dollar kostete 23,2385 Rubel. Damit hielt er sich gegen den Dollar-Euro-Korb nahe einem Rekordhoch. Die russische Zentralbank lässt den Kurs seit Mitte Mai stärker fluktuieren, um Spekulanten abzuschrecken. Die Maßnahme gilt insbesondere Investoren, die darauf setzen, dass die Währungshüter eine Aufwertung erlauben, um der Inflation gegenzusteuern.

Der japanische Yen fiel zum Euro auf ein Allzeittief von 169,91 Yen. Ermutigt vom positiven Signal durch die Bank of America gingen Investoren verstärkt Zins-Spekulationsgeschäfte ein, bei denen sie die Niedrigzinswährung Yen verkaufen, um den Erlös in Währungsräumen mit höheren Renditen anzulegen.

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