Devisenbericht
Euro pendelt um den Schlussstand vom Freitag

Nach dem Rekordhoch vom Freitag von zeitweise 1,5459 Dollar hat der Euro zum Wochenbeginn gegenüber dem Dollar konsolidiert. Er pendelte um 1,5360 Dollar und damit das Schlussniveau vom Freitag. Zunächst hatten starke Wirtschaftsdaten den Euro gestützt, da sie Zinssenkungen im Euro-Raum unwahrscheinlicher machten.

FRANKFURT. Die deutschen Exporte stiegen im Januar wesentlich deutlicher als erwartet. Leichten Abgabedruck für die Gemeinschaftswährung brachte später eine Warnung der Europäischen Zentralbank. EZB-Chef Jean-Claude Trichet nannte die jüngste Volatilität am Devisenmarkt „überzogen und wirtschaftlich unerwünscht“.

Nach Ansicht der Bank Standard Chartered wird diese Erklärung den Wagemut der Euro-Bullen aber nur kurzfristig dämpfen. Am generellen Verkaufsdruck für den Dollar gegenüber anderen wichtigen Weltwährungen werde sich nichts ändern, sagte Stratege Mike Moran. Von Interventionen bleibe die EZB weit entfernt.

Für das Pfund Sterling ging es zu Dollar und Euro leicht aufwärts, da Daten auf Inflationsdruck in Großbritannien hindeuteten und ebenfalls die Aussicht auf Zinssenkungen dämpften. Die britischen Erzeugerpreise stiegen im Februar um 5,7 Prozent und damit ebenso kräftig wie im Januar, als sie das stärkste Niveau seit 1991 erreicht hatten.

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