Devisenbericht
Euro pendelt um die Marke von 1,40 Dollar

Der Euro hat am Dienstag um die Marke von 1,40 Dollar gependelt und sich damit weiter in der Handelsspanne der vergangenen Tage bewegt. Aus Europa gab es unerfreuliche Konjunkturnachrichten.

HB FRANKFURT. Die Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich zur Überraschung der Volkswirte eingetrübt, wie die ZEW-Umfrage für Juli zeigte. Aus Amerika gab es dagegen erfreuliche Daten, die den Wagemut der Investoren stärkten und die Motivation senkten, Dollar-Investments als sicheren Hafen zu nutzen. Der Einzelhandelsumsatz in den USA ist im Juni stärker gestiegen als erwartet.

Zum Pfund Sterling gab der Euro 0,4 Prozent nach auf 85,76 Pence. Auftrieb für die britische Währung kam von erfreulichen Nachrichten vom Häusermarkt. Nach Angaben des Maklerverbandes RICS berichteten erstmals seit 20 Monaten mehr Makler von steigenden als von fallenden Immobilienpreisen. Dies nährte die Hoffnung, dass sich der Häusermarkt stabilisiert. Der Kanada-Dollar kletterte auf ein Drei-Wochen-Hoch zum US-Dollar. Schub für den „Loonie“ brachten steigende Ölpreis. Auch Industriemetalle, allen voran Kupfer und Aluminium, legten deutlich zu. Kanada erwirtschaftet mehr als die Hälfte der Exporterlöse mit der Ausfuhr von Rohstoffen. Der Kanada-Dollar notierte bei 1,1412 je US-Dollar und damit 0,8 Prozent fester als am Vortag.

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