Devisenbericht
Euro pendelt um die Marke von 1,50 Dollar

Der Euro hat sich am Donnerstag über weite Strecken um die Marke 1,50 Dollar je Euro bewegt, die er am Vortag erstmals seit zwölf Monaten geknackt hatte. Erst am Nachmittag gab der Euro leicht nach und wurde bei 1,4976 Dollar 0,3 Prozent niedriger gehandelt.

HB FRANKFURT. Der Greenback erhielt Rückenwind von Spekulationen, dass China angesichts der Konjunkturerholung die staatlichen Hilfsmaßnahmen zurückfahren werde. Zudem stieg in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mehr als erwartet. Vor diesem Hintergrund sank die Nachfrage nach höher rentierlichen Anlagen. Der Dollar hingegen war auch angesichts fallender Aktienkurse gefragt, weil er wegen seiner hohen Liquidität als sicherer Hafen gilt.

Die schwedische Krone fiel zum Euro und Dollar. Die Zentralbank hat den Leitzins bei 0,25 Prozent belassen, was von den Ökonomen auch erwartet worden war. Allerdings erklärte die Notenbank, dass sie den Zins bis Herbst nächsten Jahres auf diesem Niveau halten wolle. Einige Marktteilnehmer hätten wohl eine etwas straffere Haltung erwartet, sagten Devisenstrategen. Zudem stellte die Notenbank den Banken zusätzliche Kredite im Volumen von 100 Mrd. Kronen (9,7 Mrd. Euro) zur Verfügung. Auch stieg die Arbeitslosenquote im September auf 8,3 Prozent. Die schwedische Krone gab zum Euro 0,5 Prozent auf 10,3319 Kronen je Euro nach.

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