Devisenbericht
Euro pendelt zum Dollar um sein Jahreshoch

Der Euro hat am Dienstag eine Verschnaufpause eingelegt, nachdem er zum Wochenstart über die Marke von 1,46 Dollar geklettert war und damit ein Jahreshoch erreicht hatte.

HB FRANKFURT. Europas Gemeinschaftswährung pendelte zuletzt in einer Spanne von 1,4561 bis 1,4647 Dollar. In den USA hellten erfreuliche Einzelhandelsdaten (siehe Anleihen) die Stimmung am Kapitalmarkt etwas auf. In Deutschland stieg zwar der ZEW-Index zu den Konjunkturerwartungen auf 57,7 von 56,1 im August. Volkswirte hatten allerdings erwarten, dass der Index auf 60 anzieht.

Das Pfund Sterling rutschte auf ein Vier-Monats-Tief zum Euro. Deviseninvestoren verkauften die britische Währung, nachdem die Bank of England eine weitere Lockerung der Geldpolitik signalisiert hat. Notenbankchef Mervyn King erklärte, er prüfe, den Leitzins von derzeit 0,5 Prozent herabzusetzen. „Dass er es jetzt gesagt hat, bedeutet, dass eine Zinssenkung bei der nächsten Notenbanksitzung eine realistische Möglichkeit ist“, sagte Devisenstratege Ian Stannard von BNP Paribas in London.

Am Nachmittag wurden für den Euro 88,69 Pence gezahlt. So stark war er zuletzt Mitte Mai. Mitte Juni war der Euro zeitweise schon für rund 84 Pence zu haben. Zum Dollar gab die britische Währung 0,8 Prozent nach auf 1,6446 Dollar.

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