Devisenbericht
Euro profitiert von der Pfund-Schwäche

Der Euro hat am Donnerstag den zweiten Tag in Folge deutlich zum britischen Pfund zugelegt. Auf dem Pfund lasteten schwache Einzelhandelsdaten. In Großbritannien ging der Einzelhandelsumsatz im Mai überraschend 0,6 Prozent gegenüber dem April zurück, Analysten hatten einen leichten Anstieg erwartet.

HB FRANKFURT. Offensichtlich verläuft die wirtschaftliche Erholung in Großbritannien recht ungleichmäßig. Die Bank of England teilte mit, dass die Neukreditvergabe in diesem Monat sehr schwach geblieben ist. Das Pfund verbilligte sich 0,7 Prozent auf 85,59 Pence je Euro, zum Dollar gab es 0,4 Prozent nach auf 1,6338 Dollar. Der Euro festigte sich leicht zum Dollar und wurde am Nachmittag mit 1,3988 Dollar gehandelt.

Der Schweizer Franken rutschte nach anfänglichen Kursgewinnen am Nachmittag ab und notierte mit 1,5115 je Euro 0,4 Prozent schwächer als am Vortag. Verkaufsdruck ergab sich aus Spekulationen, dass die Schweizerische Nationalbank Franken verkauft hat, um den Höhenflug der Währung zu stoppen. Zuvor hatte der Franken mit 1,5008 je Euro das stärkste Niveau seit der letzten Zentralbankintervention am Devisenmarkt erreicht. Stützend hatte die Aussage von Zentralbankratsmitglied Thomas Jordan gewirkt, wonach es gebe kein spezifisches Niveau gebe, ab dem die SNB interveniert.

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