Devisenbericht
Euro profitiert von Zahlen der Industrie

Der Euro hat zum Wochenstart leicht an Wert gewonnen und ist über die Marke von 1,43 Dollar geklettert. Dabei profitierte Europas Gemeinschaftswährung von der insgesamt besseren Stimmung am Finanzmarkt. Angesichts des weiter gestiegenen Auftragseingangs der deutschen Industrie schwand bei Anlegern die Neigung, den Dollar wegen seiner hohen Liquidität als sicheren Hafen zu nutzen.

HB FRANKFURT. Angesichts des weiter gestiegenen Auftragseingangs der deutschen Industrie schwand bei Anlegern die Neigung, den Dollar wegen seiner hohen Liquidität als sicheren Hafen zu nutzen. „Der Risikoappetit steigt deutlich, Währungen mit höherem Zinsniveau sind die Nutznießer“, stellte Devisenstratege Michael Klawitter von der Commerzbank fest.

Die Währungen Australiens und Neuseelands näherten sich angesichts dessen den höchsten Kursniveaus zum US-Dollar seit einem Jahr. Der Australien-Dollar stieg 0,7 Prozent auf 1,1678 je US-Dollar. Für den Neuseeland-Dollar ging es 0,8 Prozent aufwärts auf 1,4431 je US-Dollar. Während der Leitzins der USA bei null bis 0,25 Prozent liegt, beträgt er in Australien drei Prozent und in Neuseeland 2,5 Prozent. Der Benchmark-Satz der EZB liegt derzeit bei einem Prozent.

Schwung für Australien- und den Neuseeland-Dollar brachten daneben erfreuliche Konjunkturnachrichten. Ein Index für die Bautätigkeit in Australien war im August deutlich gestiegen. In Neuseeland waren die Häuserpreise im August 0,7 Prozent höher als im Vormonat.

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