Devisenbericht
Euro-Rally stockt bei 1,42 Dollar

Der Euro hat sich am Donnerstag den dritten Handelstag in Folge zum Dollar seitwärts bewegt. Über die Marke von 1,42 Dollar kommt Europas Gemeinschaftswährung derzeit nicht hinaus. Die Strategen von UniCredit sehen beim Euro zunächst leichtes Abwärtspotenzial, bleiben längerfristig aber optimistisch.

HB FRANKFURT. Anleger sollten Kursbewegungen unter das Niveau von 1,42 Dollar zu Euro-Käufen nutzen. Am Nachmittag wurden für den Euro 1,4223 Dollar gezahlt.

Die türkische Lira ist auf den höchsten Stand zum Dollar seit neun Monaten geklettert. Dahinter stand die Erwartung, dass der Sparkurs der türkischen Regierung einen Kredit des Internationalen Währungsfonds ermöglichen wird. Wie andere Schwellenländer-Währungen profitiert die Lira zudem vom wieder anziehenden Risikoappetit am Finanzmarkt.

Hoffnungen auf eine Erholung der Weltkonjunktur haben die Börsenkurse in den Schwellenländern kräftig vorangetrieben. Der MSCI-Index für die Emerging Markets hat in diesem Jahr 43 Prozent zugelegt und damit deutlich besser abgeschnitten als der S&P-500 oder der Dax mit jeweils rund sechs Prozent. Der Dollar war am Donnerstag zeitweise schon für 1,4828 Lira zu haben. Beim Lira-Tief im März mussten noch 1,80 Lira gezahlt werden. Südafrikas Rand erreichte mit 7,66 je Dollar ein Elf-Monats-Hoch.

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