Devisenbericht
Euro schnellt zum Dollar um einen Cent hoch

Der Euro hat am Donnerstagabend kräftig zum Dollar zugelegt, nachdem er an den vorangegangenen Tagen der Woche leichte Verluste erlitten hatte. Schub für die Gemeinschaftswährung brachte wachsender Wagemut am Finanzmarkt.

HB FRANKFURT. Angesichts positiver Konjunktursignale (siehe Anleihebericht) verließen viele Anleger die Sicherheit der hohen Liquidität des Dollars und kauften wieder verstärkt Euro. Am Abend wurden für den Euro 1,4355 Dollar gezahlt und damit 0,7 Prozent mehr als am Vortag. Den steilen Kursanstieg begründeten Händler auch mit automatischen Verkauforders für den Dollar, die beim Erreichen bestimmter Kursniveaus ausgelöst worden seien.

Unter Druck geriet der Greenback auch gegenüber den Währungen wichtiger Rohstoffexport-Länder. Der Kanada-Dollar kletterte 1,2 Prozent auf 1,0846 je Dollar und verzeichnete damit den stärksten Kursgewinn seit zwei Wochen. Norwegens Krone legte 0,7 Prozent zum Dollar zu, da sich Rohöl deutlich verteuerte. Das wichtige Exportgut des Landes wurde im Terminhandel 1,7 Prozent teuerer. Das Barrel (159 Liter) Rohöl kostete 72,70 Dollar. Zum Euro notierte die Krone minimal schwächer bei 8,6572 je Euro. „Der Umschwung am Öl- und Aktienmarkt hat die Rohstoffwährungen beflügelt“, sagte Devisenstratege Alan Ruskin von RBS Securities.

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