Devisenbericht
Euro sinkt leicht zum Dollar

Der Euro hat seine Abwärtsbewegung zum US-Dollar am Dienstag mit leichten Verlusten fortgesetzt. Am Nachmittag notierte er 0,2 Prozent leichter bei 1,4116 Dollar. Anleger warteten auf die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank und die Einschätzungen von Fed-Chef Ben Bernanke zur Konjunktur.

FRANKFURT. Händlern zufolge schichteten Investoren sowohl vom Euro als auch vom US-Dollar in den Yen um. Japans Währung profitierte weiter von ihrem Ruf als "sicherer Hafen" in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Der Euro rutschte 1,2 Prozent zum Yen ab auf 135,71 Yen. Für den US-Dollar ging es ein Prozent abwärts auf 96,13 Yen.

Der Kanada-Dollar gab den vierten Tag hintereinander gegenüber dem US-Dollar nach. Mit Blick auf die Notenbanksitzung in Washington reduzierten viele Anleger ihre Wetten auf die Währung erst einmal. Für den US-Dollar wurden 1,1030 Kanada-Dollar gezahlt. Im Juli hatte der "Loonie" 2,7 Prozent zum US-Dollar aufgewertet.

Südkoreas Won sank den dritten Tag in Folge zum US-Dollar. Die Notenbank in Seoul hat ihren Leitzins auf dem beispiellos niedrigen Niveau von zwei Prozent belassen und erklärt, die Konjunkturerholung bleibe von einigen Unsicherheitsfaktoren bedroht. Der US-Dollar kostete 1239,20 Won und damit 0,9 Prozent mehr als am Vortag.

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