Devisenbericht
Euro so stark wie seit einem Jahr nicht mehr

Der Euro ist am Dienstag auf den höchsten Stand seit einem Jahr gegenüber dem Dollar geklettert. Am Nachmittag wurden für einen Euro 1,4784 Dollar gezahlt.

HB FRANKFURT. Devisenstratege Ian Stannard von BNP Paribas rechnet auch in den kommenden Monaten mit einem schwachen Greenback. Er verweist auf eine Reihe von Faktoren, die den Dollar belasten, unter anderem die leichte Besserung bei der weltweiten Konjunktur und die Rückkehr des Risikoappetits der Anleger. Das macht die US-Währung als sicheren Hafen weniger interessant für Investoren.

Dazu kamen Spekulationen, dass die Politiker auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh in dieser Woche Maßnahmen zur Verringerung von weltweiten Handelsungleichgewichten - wie beispielsweise dem Handelsbilanzdefizit der USA - beschließen dürften. Solche Maßnahmen dürften Analysten zufolge zu einem weiteren Kursverlust des Dollar führen.

Größter Gewinner unter den Hauptwährungen war der neuseeländische Dollar, der zum Euro 1,4 Prozent zulegte auf 2,0468 NZ$ je Euro. Das Land im Pazifik berichtete für das Fiskaljahr bis Ende Juni das geringste Leistungsbilanzdefizit seit mehr als vier Jahren. Die Entscheidung der südafrikanischen Zentralbank, die Zinsen bei sieben Prozent zu belassen, bescherte dem Rand einen Kursaufschlag von 0,6 Prozent zum Euro.

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