Devisenbericht
Euro springt über die Marke von 1,30 Dollar

Der Euro hat zum Dollar am Montag den fünften Handelstag in Folge zugelegt. Die Gemeinschaftswährung ließ dabei das erste Mal seit dem 10. Februar zeitweise die Marke von 1,30 Dollar je Euro hinter sich.

HB FRANKFURT. Die Risikobereitschaft der Investoren – und damit die Nachfrage nach Euros – erhielt neue Nahrung, nachdem die Finanzminister der G-20-Staaten am Wochenende „anhaltende“ Bemühungen, die weltweite Rezession zu beenden, in Aussicht stellten. Auch beim Internationalen Währungsfonds (IWF) würden die Mittel mindestens verdoppelt auf 500 Mrd. Dollar (383 Mrd. Euro), hieß es. Immer mehr Staaten, darunter Pakistan und Ungarn, verhandeln mit dem IWF um Finanzhilfen. Aus Regierungskreisen der Ukraine verlautete, das Land werde die zweite Tranche des IWF-Kredits möglicherweise bereits in drei Wochen erhalten.

Das Pfund war zum Wochenauftakt fest und notierte nahe am Ein-Wochen-Hoch zu Euro und Dollar. Henrik Gullberg, Devisenstratege bei der Deutschen Bank in London, sagte er, sei für das Pfund „recht positiv“ eingestellt. Vom steigenden Risikoappetit der Anleger werde das Pfund in der Gruppe der G-10-Staaten besonders profitieren, da es am stärksten unterbewertet sei, so Gullberg weiter. 2008 fiel das Pfund 26 Prozent zum Dollar und 23 Prozent zum Euro.

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