Devisenbericht
Euro startet einen neuen Höhenflug

Der Euro hat am Donnerstag 1,9 Prozent zur US-Währung zugelegt und mit 1,3274 Dollar ein Sechs-Wochen-Hoch erreicht. Das amerikanische Haushaltsdefizit ist im November den zweiten Monat in die Höhe geschnellt, es betrug 164,4 Mrd. Dollar.

HB FRANKFURT. Nach Angaben des Finanzministeriums in Washington sind die Steuereinnahmen auf Jahresbasis um 4,2 Prozent gefallen. Gleichzeitig kletterten die Ausgaben um 24 Prozent. Die Zahlen zur Entwicklung am US-Arbeitsmarkt fielen ebenso wie Daten zur US-Handelsbilanz schlechter aus, als Analysten prognostiziert hatten.

„Aus fundamentaler Sicht gibt es Gründe, den Dollar zu meiden. Derzeit ist er in der Defensive“, sagte Devisenstratege Adrian Schmidt von der Royal Bank of Scotland.

Der russische Rubel gab 1,7 Prozent zum Euro nach und notierte mit 36,8572 je Euro auf dem einem tiefsten Wert seit dem Ende September. Die Finanzkrise macht der Währung immer mehr zu schaffen. Die russische Notenbank hat das Kursband, in dem der Rubel gegenüber einem Korb aus Euro und Dollar schwankt, am Donnerstag bereits das fünfte Mal binnen eines Monats ausgeweitet. Sie ebnete damit den Weg für eine weitere Abwertung. Elina Ribakowa, Chefökonomin bei Citigroup in Moskau, rechnet mit einem weiteren Kursverfall des Rubel zu dem Währungskorb von bis zu 20 Prozent.

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