Devisenbericht
Euro steigt auf Monatshoch zum Yen

Der Euro hat die höchste Bewertung zum japanischen Yen seit einem Monat erreicht. Auftrieb für den Wechselkurs brachten Mittelabflüsse aus der japanischen Währung. Am Kapitalmarkt stieg der Risikoappetit, Anleger nutzten Yen-Kredite, um gewinnbringend in höher verzinsliche Währungen zu investieren.

HB FRANKFURT. Japan hat mit 0,5 Prozent den niedrigsten Leitzins aller Industrieländer. Für den Euro wurden zeitweise 163,89 Yen gezahlt - 0,5 Prozent mehr als am Vortag. Der Dollar stieg 0,9 Prozent auf 104,33 Yen.

Zum Euro konnte der Dollar leicht zulegen. Ein Euro kostete 1,5721 Dollar, nach 1,5770 am Vortag. Für Verkaufsdruck bei der Gemeinschaftswährung sorgten pessimistisch stimmende Daten zur europäischen Konjunktur. Das Verbrauchervertrauen in Deutschland hat laut der monatlichen Umfrage der GfK stärker nachgelassen als erwartet. In Frankreich war das Geschäftsklima im Mai so schwach wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Der ungarische Forint setzte seine Rally zum Euro fort und erreichte mit 243,26 je Euro den höchsten Stand seit September 2005. Die Zentralbank in Budapest hatte den Leitzins zum Wochenstart um 25 Basispunkte auf 8,5 Prozent angehoben. Händler erwarten, dass sie den Leitsatz weiter erhöht, um die anziehende Inflation im Land in den Griff zu bekommen.

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