Devisenbericht
Euro steigt über 1,32 Dollar

In Reaktion auf unerwartet schwache US-Konjunkturdaten hat der Euro am Freitag etwas Rückenwind erhalten. Die Gemeinschaftswährung kletterte bis auf 1,3211 Dollar, nachdem sie im späten US-Geschäft noch um 1,3175 Dollar gehandelt worden war.

HB FRANKFURT. Der am Vorabend veröffentlichte Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia war im Dezember auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren gesunken und signalisierte einen Rückgang der Industrieaktivität. „Die Daten waren natürlich keine Unterstützung für den Dollar“, sagte ein Händler. „Aber insgesamt sind so kurz vor Weihnachten kaum noch Teilnehmer am Markt, der Handel läuft weitgehend technisch und in einer sehr engen Handelsspanne.“

In Deutschland ist die Teuerung der Einfuhren im November auf den niedrigsten Stand seit anderthalb Jahren gesunken. Die Preise für Einfuhrgüter stiegen um 2,8 Prozent zum Vorjahr nach drei Prozent im Oktober. Grund für den abgeschwächten Preisauftrieb war billigeres Rohöl. Die wenigen Investoren am Devisenmarkt zeigten sich von den Daten unbeeindruckt.

Am Nachmittag werden die von der US-Notenbank (Fed) stark beachteten Ausgaben für den persönlichen Verbrauch veröffentlicht. Vor allem der so genannte Core PCE Deflator - die Ausgaben ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie - gilt als wichtiges Inflationsbarometer. Von Reuters befragte Volkswirte prognostizieren für November einen stabilen Anstieg zum Vormonat von 0,2 Prozent.

Zum japanischen Yen hielt sich der Euro nahe dem am Vortag markierten Rekordhoch von 156,45 Yen und notierte zuletzt um 156,20 Yen. Zum Schweizer Franken notierten Dollar und Euro kaum verändert um 1,2140 beziehungsweise 1,6025 Franken.

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