Devisenbericht
Euro steigt wieder über 1,57 Dollar

Der Euro ist am Donnerstag erstmals seit zwei Wochen über 1,57 Dollar geklettert. Schub brachten Daten zur Inflationsentwicklung im Euro-Raum, die die Aussicht auf eine Leitzinserhöhung in der nächsten Woche bestärkten. In Deutschland sind die Importpreise im Mai so stark gestiegen wie seit fast 18 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, legten sie 2,4 Prozent zu.

HB FRANKFURT. Zum Yen erreichte der Euro ein neues Rekordhoch bei 169,46 Yen. Die japanische Währung steht unter Verkaufsdruck, da sich der erhebliche Zinsvorsprung der Euro-Zone mit einer Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank noch ausweiten würde. Japan hat mit 0,5 Prozent den niedrigsten Leitzins aller Industrieländer, der Leitsatz der EZB liegt derzeit 3,5 Prozentpunkte höher. Nach Ansicht der Bank of New York Mellon wird der Euro zum Yen weiter ansteigen. Die japanische Notenbank habe schließlich signalisiert, dass sie ihren Leitsatz auf kürzere Sicht nicht anheben wird, heißt es.

Das Pfund Sterling legte auf 1,9895 Dollar zu und erreichte damit ein Monatshoch zur US-Währung. Die britische Währung profitierte von der Aussicht auf höhere Leitzinsen in Großbritannien. Die Notenbank in London hatte angekündigt, Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation zu ergreifen.

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