Devisenbericht
Euro steigt zum britischen Pfund

Der Euro ist am Montag zum britischen Pfund in der Spitze um 0,9 Prozent auf 91,90 Pence je Euro gestiegen. Die britische Währung stand infolge von Spekulationen unter Druck, die Bank of England werde ihr Programm zum Aufkauf von Wertpapieren ausweiten, um die Konjunktur anzuschieben.

HB FRANKFURT. Im Tagesverlauf gab der Euro seine Gewinne allerdings größtenteils wieder ab und notierte am Abend kaum verändert. Zum Dollar war die europäische Gemeinschaftswährung etwas fester bei 1,4944 Dollar je Euro.

Gefragt waren der australische Dollar und der Neuseeland-Dollar. Ein Notenbanker der Reserve Bank of Australia hatte gesagt, es sei angemessen, sich wieder auf normale Zinsen zuzubewegen. Außerdem heizten die steigenden Aktienkurse die Nachfrage nach höher rentierlichen Anlagen an, womit die beiden Währungen für Carry-Trades wieder interessant werden. Dabei nehmen Anleger Kapital in einer Niedrigzinswährung auf und investieren es in höher rentierliche Aktiva in einem anderen Land. In Australien belaufen sich die Zinsen auf 3,25 Prozent und in Neuseeland auf 2,5 Prozent, während sie in Japan und den USA nahe Null liegen. Der australische Dollar gewann zum US-Dollar 1,1 Prozent auf 92,68 US-Cent. Der Neuseeland-Dollar stieg zur US-Währung um 1,7 Prozent auf 75,34 US-Cent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%