Devisenbericht
Euro tendiert seitwärts zum Dollar

Der Euro ist heute zum Dollar innerhalb einer Seitwärtsspanne knapp oberhalb von 1,43 Dollar geblieben. Die Nominierung des US-Notenbankpräsidenten Ben Bernanke für eine zweite Amtszeit wirkte sich kaum stützend auf den Dollar aus, während freundliche US-Immobiliendaten den Bedarf nach der Sicherheit des Dollar am Devisenmarkt reduzierten.

HB FRANKFURT. Zuletzt wurden pro Euro 1,4322 Dollar bezahlt. Stärkere Verluste gegenüber Euro und Dollar verzeichnete das britische Pfund, das zum Euro bei 87,36 Pence zeitweise den niedrigsten Stand seit dem 8. Juni erreichte, bevor eine Erholung einsetzte. Der in den letzten Tagen schwächere Yen stieg ebenfalls wieder - Anmerkungen über eine Blasenbildung der Märkte in China führten zu vermehrter Nachfrage für den Yen, der in der Spitze 133,96 Yen je Euro erreichte.

Aus charttechnischer Sicht steht der Euro zum Dollar laut dem Währungsstrategen Toshiya Yamauchi von Ueda Harlow in Tokio vor einer deutlichen Aufwertung. So habe die Währung bereits mehrfach die Tendenz gezeigt, nach einer Abweichung von einem Prozent über dem 21-Tages-Durchschnitt kräftig zuzulegen: "Diese Situation ist gerade eingetreten", sagte Yamauchi. Es sei daher wahrscheinlicher geworden, dass der Euro bis auf sein Dezember-Hoch bei 1,4718 Dollar anziehen wird.

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