Devisenbericht
Euro und Dollar geben zum Yen nach

Dollar und Euro haben am Montag die Abwärtsbewegung zum Yen fortgesetzt. Der Yen profitierte von Spekulationen, nach denen die neue japanische Regierung eine Aufwertung der Währung zulassen wolle.

HB FRANKFURT. Nachdem Finanzminister Hirohisa Fujii aber erklärte, seine diesbezüglichen Äußerungen vom Freitag seien fehlinterpretiert worden, fiel der Yen wieder etwas zurück. Gestützt wurde er durch Yen-Käufe japanischer Unternehmen, die vor dem Ende des ersten Geschäftshalbjahres in Japan eine Steuerbefreiung ausnutzten und Gewinne aus dem Ausland repatriierten.

Zum Dollar notierte der Yen bei 89,26 Yen, nachdem er zeitweise bis auf 88,25 Yen je Dollar gestiegen war. In Relation zum Euro verteuerte sich der Yen auf 130,77 je Euro. Bis Jahresende dürfte die japanische Währung auf 85 Yen je Dollar anziehen, erwartet John Normand, Leiter Devisenstrategie bei JP Morgan in London.

Der Euro verbilligte sich zum Dollar um 0,3 Prozent auf 1,4650 Dollar. Belastet wurde die europäische Gemeinschaftswährung von den sinkenden Preisen in Deutschland. Im September sind die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent gefallen und damit stärker als erwartet. Begrenzt wurden die Verluste beim Euro durch die Aussicht auf Steuersenkungen und Arbeitsmarktreformen nach dem Wahlsieg von CDU und FDP.

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