Devisenbericht
Euro und Dollar gewinnen etwas Boden zum Yen

Positive Konjunktursignale von der US-Notenbank haben Euro und Dollar am Dienstag Auftrieb gegenüber dem Yen gebracht. Fed-Chef Ben Bernanke erklärte vor dem Repräsentantenhaus, dass sich die angespannte Lage am Kreditmarkt allmählich verbessere.

HB FRANKFURT. Dies nährte den Wagemut am Kapitalmarkt etwas; einige Anleger nutzten erneut Yen-Kredite, um Investments in höher verzinslichen Währungen zu finanzieren.

Wenn Risikoscheu den Finanzmarkt prägt, werden solche Carry-Trades verstärkt aufgelöst. Unsichere Konjunkturaussichten machen den Zinsausblick zu einem schwer kalkulierbaren Risiko. Der Euro legte 0,5 Prozent zu auf 122,47 Yen, für den Dollar ging es 0,4 Prozent voran auf 96,76 Yen. In den vergangenen drei Monaten hatte indes der Yen 14 Prozent zum Dollar und 25 Prozent zum Euro angezogen.

Beim Währungspaar Euro-Dollar hielten sich Kauf- und Verkauforders nahezu die Waage. Der Euro notierte mit 1,2654 Dollar etwa auf dem Vortagesniveau. Das Pfund Sterling machte in der Sitzung einen Kursrückgang von 0,9 Prozent zum Euro wieder wett und lag am Nachmittag kaum verändert zum Vortag bei 84,28 Pence je Euro. Der frühere britische Schatzkanzler Norman Lamont erklärte, der jüngste Wertverfall des Pfunds werde der britischen Konjunktur zugute kommen, solange er nicht ausufere.

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