Devisenbericht
Euro und Dollar steigen zum japanischen Yen

Steigende Risikofreude der Investoren hat Euro und Dollar am Montag zum japanischen Yen anziehen lassen. Angesichts steigender Aktienkurse in Europa und den USA nutzten weniger Anleger den Yen als sicheren Hafen, wie Händler berichteten. Auslöser dafür waren US-Konjunkturdaten.

FRANKFURT. Die Frühindikatoren des Forschungsinstitut Conference Board stiegen im Dezember entgegen der Prognosen von Volkswirten. Am Eigenheimmarkt erhöhte sich unerwartet die Zahl der verkauften Häuser. Der Euro legte zwei Prozent zum Yen zu, nachdem sich Japans Währung am Freitag einem Sieben-Jahres-Hoch genähert hatte. Der Dollar rückte 0,6 Prozent vor auf 89,30 Yen. Der zunehmende Risikomut der Anleger trieb auch den Euro-Kurs zum Dollar voran. Der Leitzins der Eurozone ist 1,75 Prozentpunkte höher als der US-Leitzins. Der Euro notierte 1,5 Prozent fester bei 1,3166 Dollar.

Zum Schweizer Franken zog der Euro 0,4 Prozent auf 1,5025 Franken an. Der Vizepräsident der Schweizerischen Notenbank SNB hatte vergangene Woche angekündigt, die SNB werde in unbegrenztem Umfang Franken verkaufen, um dem Kursanstieg der Landeswährung entgegenzuwirken. 2008 hat der Franken elf Prozent zum Euro und sechs Prozent zum Dollar gewonnen, da Anleger Währungen von Ländern bevorzugten, die Handelsbilanzüberschüsse erwirtschaften.

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