Devisenbericht
Euro und Dollar steigen zum Pfund

Die Sorge vor neuen Verlusten im britischen Bankensektor hat Euro und Dollar am Montag zum Pfund Sterling Auftrieb gegeben. Europas Gemeinschaftswährung stieg 0,7 Prozent auf 86,53 Pence. Der US-Dollar zog 0,8 Prozent an auf 1,6090 je Pfund. Zeitungsberichten nach wird die Lloyds Banking Group voraussichtlich weitere Verluste bekannt geben.

FRANKFURT. In der Bilanz zum zweiten Quartal drohe ein Minus von bis zu 13 Mrd. Pfund, hieß es in der "Sunday Times". Dies bestärkte die Besorgnis, dass der schlimmste Teil der Rezession in Großbritannien doch noch nicht vorüber ist. Seit Jahresbeginn hat das Pfund 23 Prozent zum Euro und 26 Prozent zum Dollar nachgegeben.

Zum Dollar pendelte der Euro gestern um den Stand vom Freitag. Am Nachmittag notierte er knapp behauptet bei 1,3926 Dollar. EZB-Ratsmitglied Michael Bonello erklärte, die Europäische Zentralbank sei mit ihrer gegenwärtigen Geldpolitik zufrieden. Es gebe keine Eile, die Leitzinsen oder das Wertpapier-Aufkaufprogramm zu ändern, sagte der Zentralbankchef Maltas. Der Rubel fiel gestern auf das Fünf-Monatstief von 46,19 je Euro. Das russische Wirtschaftsministerium hat seine Konjunkturprognose nach unten revidiert. Im Gesamtjahr 2009 werde das Bruttoinlandsprodukt acht bis 8,5 Prozent schrumpfen, hieß es.

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