Devisenbericht
Euro und Pfund geben erneut stark nach

Der Euro ist am Mittwoch erstmals seit November 2006 zeitweise unter die Marke von 1,28 zum Dollar gerutscht. Am Nachmittag notierte der Euro bei 1,2833 je Dollar. Zum Yen sank die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit April 2004 und büßte in der Spitze 4,5 Prozent auf 126,29 Yen ein.

HB FRANKFURT. „Die Spekulationen auf Zinssenkungen im Euroraum und in Großbritannien nehmen angesichts des schwachen Ausblicks zu. Der Euro sieht noch immer überbewertet aus. Auch andere europäische Währungen dürften nachgeben“, sagte Koji Fukaya, leitender Devisenstratege bei der Deutschen Bank in Tokio.

Das Pfund sank zum Euro auf ein Ein-Wochen-Tief bei 1,2771 Euro je Pfund. Mervyn King, der Gouverneur der britischen Notenbank hatte erklärt, die größte Bankenkrise in Großbritannien seit Ende des Ersten Weltkriegs werde die britische Wirtschaft voraussichtlich in eine Rezession stürzen.

Osteuropas Währungen gerieten ins Abseits. Die Zuspitzung der Krise in Argentinien veranlasste Investoren, Positionen in Schwellenländern zurückzufahren. Polens Zloty fiel zum Euro auf den tiefsten Stand seit September 2007. In den vergangenen beiden Monaten hat der Zloty 15 Prozent an Wert verloren. Zeitweise zulegen konnte der ungarische Forint nach der Leitzinserhöhung der ungarischen Notenbank.

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