Devisenbericht
Euro und Pfund gewinnen zum Dollar

Für eine Berg- und Talfahrt beim Euro haben am Dienstag Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA gesorgt. Zunächst stieg die Gemeinschaftswährung zum Dollar, da der ZEW-Index im Mai auf ein Dreijahreshoch von 28,5 geschnellt war. Dazu kam die Nachricht, dass drei US-Banken mit der Rückzahlung der von der Regierung in Washington gewährten Hilfen beginnen wollen.

HB FRANKFURT. In der Spitze kletterte der Euro auf 1,3657 Dollar, gab später aber nach den schwachen Zahlen zu den US-Baubeginnen (siehe Anleihen) einen großen Teil der Gewinne wieder ab.

Das Pfund legte nach einem Gewinnanstieg beim Broker ICAP sowie auf ein unerwartet gutes Ergebnis des Einzelhändlers Marks & Spencer zu. Beide Zahlen werden als Signale für eine Erholung in Großbritannien gewertet. Zum Dollar erreichte die britische Währung ein Jahreshoch von 1,5514 je Pfund.

Zuletzt ging es auch für die Währungen einer Reihe exportorientierter Länder aus dem Asien-Pazifik-Raum aufwärts. Der südkoreanische Won war zum US-Dollar 0,8 Prozent fester, der australische Dollar stieg zum Greenback auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober. Zentralbankchef Glenn Stevens sagte, sein Land werde von einem Ende des Jahres beginnenden Aufschwung der Weltwirtschaft besonders stark profitieren.

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