Devisenbericht
Euro verharrt unter der Marke von 1,50 Dollar

Die seit einigen Tagen anhaltende Seitwärtsbewegung des Euros zum Dollar hat sich gestern fortgesetzt. Am Nachmittag notierte der Euro etwas niedriger als am Vortag bei 1,4897 Dollar. Leichten Verkaufsdruck für die europäische Gemeinschaftswährung brachten Konjunkturdaten aus dem Euro-Raum.

HB FRANKFURT. Erstmals seit Einführung des Euros ist die Volkswirtschaft in den 15 Mitgliedsländern geschrumpft, das Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal um 0,2 Prozent.

"Wir rechen damit, dass die Euro-Zone in eine Rezession abgleitet", sagte Ian Stannard, Devisenstratege bei der französischen Großbank BNP Paribas. Vor diesem Hintergrund haben Händler auch ihre Erwartungen zurückgefahren, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen in diesem Jahr ein zweites Mal erhöhen wird. Unterstützung erhielt der Euro-Kurs zum Dollar von schwachen Konjunkturdaten aus den USA.

Kräftig zulegen konnte gestern die isländische Krone. Die Bankenaufsicht des Landes ist in einer Studie zu dem Schluss gekommen, dass die vier größten Banken Islands genügend Kapital haben, um schwere Verluste zu verkraften. Zum Dollar gewann die isländische Währung daraufhin 1,3 Prozent auf 80,89 Kronen. In Relation zum Euro stieg sie um 1,5 Prozent auf 120,40 Kronen.

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