Devisenbericht
Euro verliert ein Prozent zum Dollar

Zum Wochenanfang hat der Euro gegenüber dem Dollar nachgegeben. Händler setzten verstärkt auf eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) in dieser Woche.

HB FRANKFURT. Die meisten Akteure erwarten eine Reduzierung um einen halben Prozentpunkt auf dann zwei Prozent, nachdem die EZB ihren Benchmarksatz im vierten Quartal 2008 bereits um 1,75 Prozentpunkte verringert hatte. Dazu kamen Äußerungen aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF), Westeuropa unterschätze den Bedarf an Konjunkturhilfen. So äußerte sich der IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn. Der Euro wurde rund ein Prozent niedriger gehandelt bei 1,3360 Dollar.

Gegenüber dem Yen fiel die europäische Gemeinschaftswährung auf ein Monatstief bei 119,43 Yen je Euro. Angesichts fallender Aktienkurse an den Börsen weltweit war die japanische Währung als sicherer Hafen gefragt. Zum Dollar nahm sie erstmals in diesem Jahr die Marke von 90 Yen und notierte bei 89,38 Yen.

Mit den am Montag sinkenden Preisen für Rohstoffe wie Öl gaben auch die Währungen der stark rohstofforientierten Länder nach. So büßten der australische und der neuseeländische Dollar sowie der südafrikanische Rand und der brasilianische Real jeweils mehr als ein Prozent gegenüber dem Euro ein.

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