Devisenbericht
Euro verliert gegenüber dem Dollar

Der Euro hat am Montag zum Dollar leicht nachgegeben auf 1,5711 Dollar. Die Einheitswährung litt unter Äußerungen europäischer Finanzminister und Zentralbanker, die Kreditklemme bedrohe das Wachstum im Euroraum. Auf längere Sicht dürfte der Dollar jedoch fallen.

HB FRANKFURT. Der österreichische Zentralbankchef Klaus Liebscher erklärte im „Kurier“, Europa könne sich nicht von Amerika abkoppeln. Auf längere Sicht dürfte der Dollar jedoch fallen. In den vergangenen zwei Monaten haben Devisenhändler ihre Wetten gegen den Dollar verdoppelt, wie Daten der Commodity Futures Trading Commission zeigen. Deutsche Bank und Royal Bank of Scotland, die zusammen rund 40 Prozent des weltweiten Devisenhandels abwickeln, sehen den Dollar bis Oktober bei 1,65 je Euro.

Steigende Aktienkurse erhöhten den Risikoappetit der Investoren. Dies drückte den japanischen Yen auf 161,15 Yen je Euro. Die Niedrigzinswährung Yen wird von Investoren gern für Carry-Trades genutzt, bei denen sie Geld in Niedrigzinsländern aufnehmen und es höher rentierlich investieren. Besonders deutlich sank der Yen gegenüber Hochzinswährungen wie dem südafrikanischen Rand und dem Neuseeland-Dollar.

Ein neues Rekordhoch zum Dollar markierte der Yuan. Er profitierte von Spekulationen, dass Chinas Regierung zur Inflationseindämmung eine schnellere Aufwertung zulässt.

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