Devisenbericht
Euro verliert gegenüber dem Dollar

Am Montag hat der Euro erstmals in vier Handelstagen zum Dollar nachgegeben. Händler verwiesen auf eine Konsolidierung von Kursgewinnen bei Anlagen mit höherem Risiko. Gewinner des Tages war der Yen.

HB FRANKFURT. "Die Anleger sind vorsichtig", sagte Audrey Childe-Freeman, Währungsspezialistin beim Vermögensverwalter Brown Brothers Harriman in London. Die Investoren versuchten zu beurteilen, ob die gesehene Bewegung nachhaltig sei, fügte sie hinzu. Der Euro gab zum Greenback in der Spitze 0,6 Prozent ab und notierte bei 1,3623 Dollar.

Von der Vorsicht der Anleger profitierte der Yen, der gegenüber allen 16 weltweit am meisten gehandelten Währungen zulegte. Die größten Kursgewinne mit jeweils über zwei Prozent verbuchte der Yen gegenüber der schwedischen und norwegischen Krone sowie dem südafrikanischen Rand.

Das britische Pfund dagegen geriet unter Druck und büßte 0,8 Prozent auf ein. Anleger mussten mehr als 90 Pence je Euro bezahlen - zum ersten Mal seit dem 29. April. Die für heute erwarteten Zahlen zur britischen Industrieproduktion im März belasteten nach Ansicht von Analysten im Vorfeld. Nachdem die Marke von 90 Pence gefallen sei, dürfte das Pfund auf 90,50 Pence zusteuern, sagte Ulrich Leuchtmann, Leiter Devisenstrategie bei der Commerzbank in Frankfurt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%