Devisenbericht
Euro verliert zum Dollar mehr als ein Prozent

Der Euro hat zum Wochenbeginn 1,1 Prozent zum Dollar nachgegeben. Da Konjunktursorgen den Aktienmarkt im Griff hielten, flüchteten viele Anleger wieder in die relative Sicherheit des Dollar.

HB FRANKFURT. Der Greenback ist liquider als alle anderen Währungen der Welt und deshalb in wirtschaftlich turbulenten Zeiten als sicherer Hafen gefragt. Am Nachmittag notierte der Euro bei 1,4055 Dollar, nach 1,4203 am Freitagabend.

Gesucht war daneben der japanische Yen. Die Währung gilt infolge der Überschüsse in der Handelsbilanz Japans ebenfalls als sichere Geldanlage. Wenn Konjunkturängste die Marktstimmung prägen, ziehen japanische Anleger zudem verstärkt Gelder aus dem Ausland ab, womit der Yen aufwertet. Für den Euro wurden 133,00 Yen gezahlt und damit 1,4 Prozent weniger. Der Dollar sank 0,4 Prozent auf 94,59 Yen.

Das Pfund Sterling verlor zu Euro und Dollar, weil Nachrichten vom britischen Immobilienmarkt die Währung belasteten. Eigenheimverkäufer in Großbritannien haben die Preise im August so stark gesenkt wie bislang noch nie in diesem Jahr, zeigte ein Bericht des Marktbeobachters Rightmove. Der Euro notierte 0,5 Prozent stärker bei 86,294 Pence. Zum Dollar fiel das Pfund 1,5 Prozent auf 1,6296 Dollar. Großbritanniens Währung erlitt damit den stärksten Kursverlust seit Juni.

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