Devisenbericht
Euro verteidigt die Marke von 1,41 Dollar

Der Euro hat am Donnerstag den am Vortag in der Relation zum Dollar erzielten Gewinn verteidigt. Am Nachmittag wurden für Europas Gemeinschaftswährung 1,4104 Dollar bezahlt - etwa soviel wie am Vortag.

HB FRANKFURT. Erfreuliche Konjunkturnachrichten senkten zwar bei einigen internationalen Anlegern die Motivation, den besonders liquiden Dollar als sicheren Anlagehafen zu nutzen. In China hat sich das Wirtschaftswachstum auf 7,9 Prozent beschleunigt. Zur Vorsicht mahnte währenddessen jedoch die Nachricht, dass die US-Bank CIT keine Staatshilfe erhalten wird und ihr möglicherweise die Pleite droht.

Aus charttechnischer Sicht dürfte der Euro nach Ansicht der Hessischen Landesbank die Marke von 1,46 Dollar anvisieren. Analyst Ralf Umlauf prognostizierte diese Aussicht für den Fall, dass der Euro den Widerstand bei 1,4122 Dollar überwindet. Der Neuseeland-Dollar hat zu Euro und US-Dollar nachgegeben, nachdem die Ratingagentur Fitch den Bonitätsausblick für den Pazifikanrainerstaat gesenkt hat. Das Haushaltsdefizit Neuseelands sei groß und der haushaltspolitische Anpassungsbedarf stärker als erwartet, hieß es zur Begründung. Für den Euro wurden 2,1881 Neuseeland-Dollar fällig und damit 0,5 Prozent mehr als am Mittwoch. Der US-Dollar notierte 0,5 Prozent fester bei 1,5491 Neuseeland-Dollar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%