Devisenbericht
Euro vor Griechenland-Verhandlungen stabil

Das Ringen um die Fortsetzung der Finanzhilfen für Griechenland geht weiter. Anleger setzen darauf, dass eine Lösung naht. Die Gemeinschaftswährung pendelt sich damit gelassen nahe ihres Monats-Hochs vom Freitag ein.
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FrankfurtIm Vorfeld neuer Verhandlungen über griechische Finanzhilfen hat sich der Euro knapp unter 1,30 Dollar eingependelt. Investoren setzten weiterhin darauf, dass eine Lösung für die prekäre Lage gefunden und das Land vor einer Pleite bewahrt wird.

Die Gemeinschaftswährung notierte am Montagvormittag um 1,2970 Dollar und hielt sich damit nahe ihres Monats-Hochs vom Freitag bei 1,2991 Dollar. "Zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen spekulieren wir, ob es der Eurogruppe heute Nacht wohl gelingen wird, die Fortsetzung der Griechenland-Rettung zu beschließen", hieß es in einem Kommentar der Commerzbank. Der zeitliche Druck sei nicht allzu groß, da sich alle Beteiligten sicher sein könnten, dass die EZB zur Not schon mit der Notenpresse einen formalen Staatsbankrott der Hellenen vermeiden werde.

Am Rentenmarkt lag der Bund-Future 22 Ticks höher bei 142,34 Zählern. Spanische und italienische Zehnjährige wurden dagegen verkauft und rentierten mit 5,65 (5,63) beziehungsweise 4,78 (4,76) Prozent.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Investoren setzten weiterhin darauf, dass eine Lösung für die prekäre Lage gefunden und das Land vor einer Pleite bewahrt wird."

    Moment einmal, die Investoren setzen darauf, das ihre Investitionen immer weiter gerettet werden. Das Geld der Bürger wird vernichtet, aber die Politik schielt nur auf "Vertrauen der Märkte". Ihr Schlächter werdet euch noch einmal nach dem Vertrauen der Wähler sehnen.

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