Devisenbericht
Euro zeitweise auf Jahreshoch

Der Kurs des Euro hat am Donnerstag bis zum Abend leicht nachgegeben. Im Tagesverlauf hatte die europäische Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich ein neues Jahreshoch bei 1,4 613 Dollar erreicht. Das britische Pfund wurde unterdessen von neuen Konjunkturdaten angetrieben.

HB FRANKFURT. Das britische Pfund hat sich nach den geldpolitischen Entscheidungen der Bank of England zum Euro stabilisiert. Die Briten behalten den rekordniedrigen Leitzins von 0,5 Prozent bei und setzen das Anleihekaufprogramm zunächst unverändert fort. Das Pfund wechselte daraufhin am Devisenmarkt die Richtung. Zeitweise mussten nur mehr 87,31 Pence je Euro bezahlt werden.

Zum Dollar stieg die britische Währung 0,6 Prozent und markierte damit ein Ein-Monats-Hoch. Es habe vor der Zinsentscheidung in Großbritannien vage Gerüchte über eine Ausweitung der Bondkäufe gegeben, erklärte Devisenstratege Henrik Gullberg von der Deutschen Bank in London. „Das ist jetzt kein Thema mehr“, sagte er, was den Weg für die Erholung frei gemacht habe. „Der Sterling wird jetzt von Konjunkturdaten bewegt, die präzise zeigen werden, ob eine Erholung eintreten wird“, fügte er an.

Stärkere Schwankungen gab es bei Dollar zu Euro. Eine frühe Erholung beim Greenback erwies sich als nicht nachhaltig. Unerwartet deutlich gesunkene Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA belasteten. Im Handelsverlauf erreichte der Euro ein neues Jahreshoch bei 1,4613 Dollar je Euro. Der Dollar-Index, der die US-Devise gegen einen Währungskorb abbildet, hatte am Mittwoch den niedrigsten Stand seit Dezember markiert.

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