Devisenbericht
Euro zieht zum Dollar leicht an

Der Euro hat sich am Mittwoch leicht von den Verlusten zum Dollar erholt, die er in den vorherigen zwei Tagen erlitten hatte. Er wurde 0,3 Prozent teurer und kletterte über die Marke von 1,55 Dollar. Nun spekulieren Devisenhändler darauf, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins im Kampf gegen die Inflation im Juli anheben wird.

FRANKFURT. Direktoriumsmitglied Jürgen Stark erklärte, die Marktteilnehmer hätten die Signale der Notenbank für eine wahrscheinlich bevorstehende Leitzins-Erhöhung richtig verstanden. Eine Serie von Zinsschritten nach oben sei jedoch nicht geplant.

In den USA erwarten die meisten Experten derweil keine umgehende Straffung der Geldpolitik, obwohl die US-Notenbank mittlerweile ebenfalls die Inflationsgefahr in ihren Fokus gerückt hat. Sollte die Fed den Leitsatz dennoch anheben, geschehe das von einem sehr niedrigen Niveau aus, erklärte Stratege Simon Derrick von der Bank of New York Mellon.

Fest zeigte sich der ungarische Forint. Zum Euro legte er bis zu 0,9 Prozent zu auf 246,47 Forint, nachdem Verbraucherpreisdaten einen überraschend starken Inflationsanstieg in Ungarn gezeigt hatten. Im Jahresvergleich zogen die Preise im Mai sieben Prozent an. Am Devisenmarkt nährte dies Spekulationen, die Notenbank in Budapest werde den Leitzins erneut anheben.

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