Devisenbericht
Euro zieht zum Dollar wieder an

Der US-Dollar hat am Donnerstag anfängliche leichte Kursgewinne in der Relation zum Euro nicht halten können. Am Nachmittag gab die US-Währung zum Euro 0,2 Prozent ab und notierte bei 1,5779 Dollar je Euro. Etwas schwächer zu Euro und Dollar zeigte sich das britische Pfund.

HB FRANKFURT. Nachdem die Bank of England den Leitzins wie erwartet bei fünf Prozent belassen hatte, gab das britische Pfund nach. Bei 1,6375 australischen Dollar je Euro und 96,35 US-Cent war der australische Dollar deutlich fester. Er profitierte von den guten australischen Arbeitsmarktzahlen. Im Juni sind dort dreimal so viele neue Stellen geschaffen worden wie erwartet, was die Erwartung einer dritten Zinserhöhung in diesem Jahr stützt.

Der südafrikanische Rand erreichte am Donnerstag zeitweise ein Einmonatshoch zu Euro und Dollar, fiel am Nachmittag jedoch wieder etwas zurück. Die Währung wird von Spekulationen gestützt, dass sich die Kapitalzuflüsse nach Südafrika verstärken werden. Hintergrund sind die verlängerten Verhandlungen zwischen dem südafrikanischen Mobilfunkanbieter MTN und der indischen Reliance über eine Fusion. Außerdem dürften über ein deutlich überzeichnetes Bezugsrechtsangebot von AngloGold Ashanti Gelder ins Land fließen. Zum Euro wurde die südafrikanische Währung bei 12,1945 Rand gehandelt, gegenüber dem Dollar stieg sie auf 7,7297 Rand.

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