Devisenbericht
Eurokurs bewegt sich kaum

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat sich am Freitag angesichts fehlender Impulse aus den USA kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1 759 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1 763 (Donnerstag: 1,1 783) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8 501 (0,8 487) Euro.

"Es ist heute nicht viel passiert, da es in den USA kaum Handel gegeben hat", sagte Volkswirtin Heike Joebges von der Bayernlb. Nach dem Feiertag "Thanksgiving" schließt die Wall Street bereits um 19.00 Uhr. Joebges erklärte die abwartende Haltung der Anleger auch mit der EZB-Zinsentscheidung am 1. Dezember.

Beobachter rechnen mit der ersten Zinserhöhung seit fünf Jahren, nachdem EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in den vergangenen Tagen mehrfach eine baldige moderate Anhebung angekündigt hatte. Von Trichet werden in der Pressekonferenz Hinweise auf die künftige Zinspolitik erwartet. Viele Beobachter, darunter auch Joebges, sagen für den Jahresanfang einen zweiten Zinsschritt nach oben voraus.

Der deutliche Zinsrückstand zu den USA gilt als wichtigster Grund für die seit Jahresbeginn anhaltende Abwertung des Euro zum Dollar. Der Renditevorsprung lockt Investoren in die USA. Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins zuletzt zwölf Mal in Folge angehoben. Er liegt jetzt mit vier Prozent doppelt so hoch wie in der Eurozone.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 834 (0,68 345) britische Pfund , 140,44 (140,03) japanische Yen und 1,5 473 (1,5 501) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 495,90 (493,40) Dollar gefixt.

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